Home » Auf der Straße » Kurz aber intensiv – Der erste Night-Ride zum „großen Berg“

Zehn Grad laden jetzt nicht unbedingt ins Freie ein, aber den Hund, mich und Bruno zieht es an diesem kalten Frühlingstag einfach unter den wolkenverhangenen Himmel. Heute mal auf den Echo, die Scheidung und den Weltenwahnsinn gesetzt. Was es braucht ist Ruhe und Weitsicht! Während ich das Panorama hier oben starr inhaliere, streunt Halbdackel Charly über die weitläufigen Äcker und Wiesen meiner alten Heimat. Die Aussicht hier oben in Richtung Gillersheim und Rhume habe ich schon in meiner Kindheit genossen und tue das heute mit dem Berg an Erfahrung erneut, aber noch inniger als damals. Eine kurze Auszeit von Terminen, Anwälten und Steuererklärungen. Es ist nur eine kurzer Moment des Durchatmens, aber ein intensiver Auftakt zu dem was da noch an kleinen Abenteuern und grossen Fahrten kommen mag. Während die natürliche Tierwelt sich noch ziemlich ruhig verhält, drängelt Charly fiepsend nach Haus. „Verwöhnter Stubenhocker“, denke ich, aber sehe auch ein, daß es für mehr noch nicht wirklich taugt. Also zurück auf die Spur. Mit Sauerstoff und Ruhe gefüllt in die hoffentlich letzten kühlen Tage.

 

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