Home » Aus dem Blickwinkel » Frei sein auf 2938 Kilometer – Das Jahr 2017

Man dokumentiere die Erinnerungen solange sie noch frisch sind. So oder so ähnlich heisst es doch, oder? Ich mach das einfach mal.

Stationen des Jahres

Poolparty im Harz

Doch wo fange ich an? Am Besten Vorne: Was bei unseren familieninternen Resumees immer wieder auffällt ist, dass unser erstes Ziel Bad Harzburg im Mai wohl außentemperaturtechnisch nicht zu toppen war. Schon 2016 war das Treffen im Hippodrom eine echte Hitzschlacht. Wir haben kurzerhand das Kinderplanschbecken gekapert und konnten der Glut einigermaßen trotzen, um sie dann am Abend im Grill und Feuerkorb wieder zu entfachen. Das war übrigens auch das erste Treffen auf dem wir unseren Dackel Charly mitgenommen haben. Der Racker hat sich mittlerweile echt zum angenehmen Reisebegleiter entwickelt, obwohl er sich im lautstarken weil heckmotorgetriebenen Bulli immer ein wenig zu verstecken scheint.
Mein absolutes Highlight war die Tour entlang der Werra. Freiheit pur, eine Flut an schönen Impressionen und jede Menge Kraftfutter für die geschundene Seele. Einfach losfahren und das Wochenende in freier Natur geniessen. Genau aus diesem Stoff sind die Gründe eines solchen Autobesitztums gemacht.
Der Ausflug mit den Kindern für eine Nacht an die Oder war ebenfalls genial. Endlich mal weg von den digitalen Zeiträubern und die Stunden mal wieder venünftig, zwischenmenschlich genutzt.
Das Treffen zum 70-jährigen Bestehen des Bullis in Wolfsburg war als Premiere völlig okay. Die Leute um uns herum sind aber ausschlaggebend gewesen. Sie haben dieses Event erst zu etwas Schönem gemacht. Tolle Lage, tolle Show, aber bei Regen mit der Crew einen Apfelkuchen backen und bierseelige, sinnfreie aber äußerst lustige Kommentare dazu abgeben ist einfach

Romantik auf der Teufelskanzel

unbezahlbar.
Eine Nacht im Harz lohnt sich ja immer. Die Erinnerungen und Bilder vom Bocksberg bei Hahnenklee lassen mich auch jetzt noch schwärmen. Verliebt am See. Wundervoll!
Dann der grosse Abschluss in Wietzendorf. Hunderte Bullis und trotzdem viel, viel Zeit für und mit der Familie. Die Fusion, die mich schon jetzt wieder darauf hinfiebern lässt.
Das Autokino als quasi letzte Fahrt war ein würdiges Ende einer tollen Saison. Kultige r geht’s wohl kaum. Rolling, rolling, rolling…

Fazit

Was bleibt neben den schönen Erinnerungen, Bildern und Themen? Nun, ich weiss wieder einmal mehr wie wichtig es ist einen Lebenspartner an der Seite zu haben, der dieser Lebensart auch etwas für sich abgewinnen kann. Männerhobbys die zu grossen Teilen daraus bestehen sich mit dem Motorrad bei 180 in die Kurve zu legen, ins frische Camp-David Hemd gehüllt sich im Cabrio bestaunen zu lassen, seinen neuen 6er BMW vor den Nachtclub zu fahren oder ihre V8-Motoren im Burnout zu messen, können die Besitzer des Geräts bestimmt sehr glücklich machen, aber familien -oder partnertauglicher scheint mir dann doch der Van zu sein. Aber jeder wie er mag und auch auf deren Topf passt bestimmt ein Deckel. Ich bin einfach nur sehr dankbar so einen Menschen wie Bine an meiner Seite zu haben und unsere Touren zusammen geniessen zu dürfen.
Für mich zeichnet sich auch ab, dass ich die Touren in die Natur mit dem Bulli den Treffen gegenüber zunehmend bevorzuge. Der Abstand ist in den letzten Jahren immer grösser geworden. Gründe dafür sind auch hier der richtige Partner, mit dem so eine Mini-Reise erst zum grossen Event wird und natürlich der viel grössere Erholungsfaktor.
Alles in allem verlangt es mir nach mehr. Mehr Touren am Wochenende, mehr Freiheit, mehr Natur. Mit diesem Vorsatz soll es dann auch ins Jahr 2018 gehen. Schon jetzt allen Bulli-Fahrern da draußen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vielleicht sieht man sich ja im Nächsten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.