Home » Auf der Straße » Mit dem Bulli auf 600 Meter über n.N.: Eine Nacht am Harzer Wasserregal

Romantischer Abendblick

Das gehört zu einem der vielen Vorteile wenn man stolzer Besitzer eines Bullis ist: Spontan ins Wochenende starten und den Alltag hinter sich lassen. Ohne grossen Plan einfach los. So mag ich das am und mit meiner Liebsten!

Wir knobeln gedanklich vor der Abfahrt noch zwischen Weser und Harz. Als die Würfel fallen heisst es für Bruno die imaginären Steigeisen drauf und los – auf ins das höchste Gebirge Norddeutschlands. meine Gedanken kreisen schnell in Richtung Clausthal-Zellerfeld und das Oberharzer wasserregal. Ein vorindustrielles

Teichhopping mit dem Drahtesel

Wasserwirtschaftssystem des Bergbaus und zu recht ein Unesco Weltkulturerbe. Bruno scheint wenig begeistert und treibt sich Höhenmeter für Höhenmeter im Schneckentempo die Berge hinauf. Für uns kein Problem, da die Landschaft viel zu bieten hat und bei dem Tempo detaillierter inspiziert und genossen werden kann. Der erste Gedanke irgendwo mit Fernblick zu parken ist aufgrund der strengen Auflagen im Naturpark Harz

Viel Holz vor der mobilen Hütte

schnell verflogen. Ein Schild mit Zeltsymbol weckt unser Interesse und führt uns zum Campingplatz Prahljust am Pixhaier Teich. Ein Gewässer welches dem oben erwähnten Kulturdenkmal zugehörig ist und sich wundervoll vor uns ausbreitet. Wir parken ein wenig schräg aber mit bester Aussicht auf das Wasser. Ein Moment zum Verharren und Abschalten. Wir sind erstmal raus! Ein kühles Getränk und ein heisses Stück Fleisch vollenden diesen perfekten Abend zu zweit. Romantischer geht kaum auf 600 Meter über Null. Auch am Morgen, als wir die Schiebetür öffnen, ist der Panorama-Blick der beste Beweis, daß wir alles richtig gemacht haben. Ein gemütliches Frühstück auf der Schlafbank, während die Forellen aus dem wasser schnellen und die Schwalben in die Gegenrichtung zischen hat schon was. Die am Heck

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Erfrischung im Bergsee

befindlichen Fahrräder kommen auch zum Einsatz. Schliesslich gilt es auch die anderen Teiche des Systems zu erkunden. Eine herrliche Tour über Dämme, Wälder, Brücken und Bergwiesen stimmt glücklich und frei – eine atembraubende Landschaft, die es öfter zu erforschen und erleben gilt. Leicht verschwitzt verlangt mein Körper nach Abkühlung. Zurück am Basecamp schnell die Badehose an und rein in den Bergsee. Herrlich erfrischend und ein einmaliger Blick aus Forellensicht auf Bruno. Schöner kann so ein Ausflug gar nicht enden. Mit dem Wissen von diesen Stunden sehr lange zu zehren machen wir uns wieder auf und lassen Bruno mal ausnahmsweise bergab rollen. Ein Wochenende zu zweit, dass drigend eine Wiederholung braucht. Gut, daß wir einen Bulli haben…

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