Angeschlagen in das Saisonhighlight – Krank aber glücklich beim VW Bus-Treffen in Wietzendorf

Der Kopf brummt und der Bulli auch. Gesundheitlich angeschlagen steht die letzte Tour für dieses Jahr mit unserem Bulli an. Das VW Bus-Treffen in Wietzendorf lockt alljährlich hunderte

Eine wahre Fundgrube für Bulli-Fans

Eine wahre Fundgrube für Bulli-Fans

Bullibegeisterte und ihre Gefährten in die Lünerburger Heide. Mich hat es grippal schon zu Beginn der Fahrt leicht erwischt, doch der Gedanke an dieses Saisonhighlight lässt mich die Mattheit vergessen. Der 1.6 JX Dieselmotor schnurrt wie gewohnt Richtung Norden und jeder Kiolmeter den wir uns von zu Hause und den herrschenden Alltagsproblemen entfernen fühlt sich gut an. Nach knapp drei Stunden passieren wir das Gelände des Südsee-Camps und gönnen uns vor dem  Einchecken noch einen kleinen Abstecher zu Kumpel Patty, der bereits seinen Standplatz bezogen hat. „Endlich mal mit einem Dreier auf diesem Treffen!“ merkt mein Sohn an. Dieses befriedigende Gefühl der Wahrwerdung eines lange gehegten Wunschs kann ich nur bejahen und wir drehen noch eine Extrarunde entlang all der Gleichgesinnten.
Wir beziehen dieses Jahr ein sogenanntes Chalet, ein Mobilheim, welches im Innern stark an einen Wohnwagen erninnert. Hier soll unsere Schaltzentrale für all die schönen Ausflüge

Bullis in allen Variationen

Bullis in allen Variationen

in die Zwitterwelt von Familienaktivitäten und Bullischau sein.
Der erste Abend verläuft ruhig. Noch sind auf dem Feldweg nebenan kaum die typischen Geräusche der Bullimotoren zu hören. Die Gesundheit spielt soweit auch noch mit und ein Abend mit Spagehtti und Omas selbstgemachter Bolognese-Sauce ist auch nicht zu verachten. Die Betten oder besser gesagt Kojen sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber erfüllen ihren Zweck.

Am Freitag haben wir uns viel vorgenommen. Zunächst steht ein Besuch im campeigenen Spaßbad an. Hier wird wirklich alles geboten was eine Wasserratte mag. Wildwasserkanal, Wellenbad und Kinderbereich lassen keine Wünsche übrig. Wieder auf dem Weg zu unserer Unterkunft zieht es uns immer wieder durch die Reihen. Das sonnige Wetter, die wunderbaren einzigartigen Buillis aller Generationen

und die gute Laune aller Beteiligten lassen in mir die Sehnsucht steigen, dass mein persönliches

Hier im Festzelt feiert die Bulli-Szene

Hier im Festzelt feiert die Bulli-Szene

Walhalla auch so auszusehen hat. Der Abend beginnt mit einem Bummel über den Teilemarkt, mit ein paar Benzingesprächen in der Nachbarschaft und einem Flat-Rate-Spare-Rips-Essen im Restaurant Bootsmann. Mittlerweile schon Familientradition heisst es hier, essen bis nichts mehr geht. Die Kinder und Oma zieht es in das warme Mobilheim, wo Spiel und TV Shows warten. Ich hingegen möchte noch was erleben und wandere ins prall gefüllte Festzelt, in dem die Bullifahrer-Szene so richtig abfeiert. Leichter Kopfschmerz mindert meine Stimmung ein wenig und so zieht es auch mich nach ein paar guten Dialogen und Kaltschalen in die Koje. Hals-und Gliederschmerzen mischen sich hinzu und so finde ich schnell ins Land der Träume um am nächsten Morgen hoffentlich gestärkt wieder an Bord zu sein. Doch weit gefehlt – am nächsten Morgen lähmen mich Schüttelfrost und Fieber.

Nur kurz ausruhen...

Nur kurz ausruhen…

Trotzdem muss ein Besuch bei den Kollegen sein. Noch voller ist es geworden und es rollen ständig neue VW-Busse auf dem Gelände ein. Während der Rest beschliesst am Abend noch einmal das Schwimmbad zu besuchen werfe ich den Grill an um die hungrige Bande im Anschluss zu versorgen. Zunehmend schwächer falle ich gegen 21:30 ins Bett. Nassgeschwitzt und fiebertraumgeplagt wache ich am nächsten Morgen auf um meinen Körper mit Packen, Heide-Park und Rückfahrt zu maltretieren. Hauptsache die Kinder haben Spass, lautet mein Motto. Und den haben Sie im Heide-Park ganz offensichtlich. Mit einem Tränchen im Knopfloch, dieses Event schon wieder abgehakt zu wissen, geht es in einem Rutsch auf den Heimweg. Der Bulli läuft zuverlässig auf seiner letzen Tour und bringt uns alle mehr oder minder wohlbehalten nach Hause. Schön wars trotz aller Umstände. Nun heisst es Abschied nehmen. machs gut Bruno bis zum nächsten Jahr. Dieses Jahr hast Du uns treu zur Seite gestanden!

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