Home » Aus dem Blickwinkel » Frei sein auf 3310 Kilometer – Das Jahr 2019

Was für ein Jahr! Betrachtet man die zurückliegenden Monate, dann wird einem schnell bewusst wie wichtig der Bulli und die Reisen mit ihm wirklich sind. Der Kraftspender wenn es darum geht die Fülle an Rechtsstreitigkeiten der letzten Zeit, verursacht von Menschen die nicht genug bekommen können oder einfach einen an der Waffel haben, zu kompensieren. Diese sehr positiven Erinnerungen der Touren in 2019 halten lange und drängen sich immer wieder nach Vorne, wenn uns da Draußen mal wieder jemand die Sicht auf das schönen Leben versperren möchte. Das ist der Grund warum wir genau das tun und warum ein jeder das tun sollte was ihm wirklich Freunde macht.
Unter diesem Motto, starteten mein Kumpel Patty und ich auch gleich im April zu zweit zum Kyffhäuser. Ein Tag und eine Nacht über die wir neulich noch lachten und die uns nicht nur wegen des schönen Campingplatzes und dem drittgrößten Denkmal Deutschlands in Erinnerung bleiben wird. Manchmal braucht es eben ein feuchtfröhliches Reset.
Apropos „Reset“, der Wunsch an Mittsommer durch Schweden zu reisen wurde aufgrund der bevorstehenden Erfüllung eines anderen auf Eis gelegt. Ein Eigenheim war zum greifen Nahe, aber wurde kurz vorher dann doch wieder in die Ferne katapultiert. Traurig, aber auch die Möglichkeit doch noch nach Skandinavien aufzubrechen. Diese Kurzfristigkeit hat Projekte wie den Innenausbau des Bullis beschleunigt und so liessen wir Mitte Juni zu Beginn meiner zweiten Elternzeit diesen Wunsch wahr werden. Ihr konntet den ersten Teil der Tour ja hier schon lesen und habt bestimmt vernommen wie wunderbar dieses Erlebnis für uns gewesen ist. Wunderschöne Landschaften, super Wetter, sehr freundliche Menschen und vor allem diese Grundentspannheit während der gesamten Reise lassen uns bis heute aus dem Schwärmen nicht herauskommen. Das bislang grösste Abenteuer über drei Wochen und dem Abschluss am Barracuda-Beach war einfach perfekt!
Viel Platz für weitere Abenteuer war im Anschluß wegen der Kündigung unserer Wohnung und dem Zwang sich eine neue Bleibe zu suchen nicht mehr. Lediglich das jährliche Anfahren des Open Flairs in Eschwege durch meine Person hat unheimlich Spaß gemacht und war mit ein paar autarken Nächten auf dem Parkplatz schon irgendwie recht abenteuerlich. Auch die jährliche Fahrt ins Südsee-Camp mit der ganzen Familie sei hier natrürlich noch erwähnt. Ich liebe dieses letzte Wochende des Sommers einfach sehr, weil ich dann alles was mir wichtig ist an einem Ort vereint sehe.
Ein unvergessliches Jahr neigt sich dem Ende, in dem das Gute am Ende doch die Oberhand behalten hat. Das wird es auch weiterhin, wenn man den Halt der Familie nutzt und sich nur mit Menschen und Dingen umgibt, die einem gut tun. Was für ein Vorsatz für 2020! Fahrt vorsichtig und lasst Euch nicht unterkriegen!

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