Frei sein auf 2563 Kilometer – Das Jahr 2020

 

„Was für ein Jahr!“. Ein Satz der auch am Anfang des letzten Jahresrückblicks stand, nur eben mit einem ganz anderen Hintergund. Dieser Satz wird heute wohl von Vielen so häufig gesagt werden wie nie. Zu Recht, denn die Pandemie hat in 2020 einiges durcheinander gebracht. Die Bulli-Treffen wurden fast alle abgesagt, der Urlaub lief anders als geplant und selbst die spontane Tour mit dem Van war teilweise nicht möglich. Alles irgendwie nervig, aber es gibt Schlimmeres. Gesundheit ist und bleibt das wichtigste Gut auch wenn ihr die Freiheit dicht auf den Versen ist. Lediglich die gesellschaftliche Spaltung betrachte ich mit Sorge. Es gibt scheinbar in vielen Breichen nur noch ein dafür oder dagegen. Diese Tendenz macht selbst vor der Famlie nicht halt. Ich hoffe sehr, dass sich die Menschen wieder zusammenraufen und positiv in die Zukunft schauen, denn wir alle wollen doch vor allem eins: Möglichst gesund und in Freiheit das nächste Abenteuer da Draußen erleben.
Wir haben jedenfalls denke ich in diesem Jahr das Beste daraus gemacht. Das Wochende mit unseren Bulli-Freunden im Harz war einfach nur herzlich und glücklicherweise nach dem ersten Lock-Down gerade so möglich. Kleine Touren wie z.B. der Kometen-Stop in Volkerode oder die letzte Nacht vor der Abmeldung Brunos in der goldenen Mark bei Wollbrandshausen haben gezeigt, dass es auch mal ohne die wochenlange Reise durch fremde Länder gehen kann. Der Doktorsee ist mir in sehr schöner Erinnerung geblieben, weil die Familie hier in ihrer Fast-Komplettheit ein paar wunderbare, erholsame aber vor allem alltagsfreie Tage verbracht hat. Das 1. Arena Bulli Summer Camp im Vogtland fand als eines der wenigen Treffen statt und war wirklich etwas besonderes. Direkt an der Schanze und mit vielen tollen Aktionen, die einem das Gemeinschaftsgefühl der Szene für dieses Jahr wenigstens an einem Wochenende zurückbrachten. Das Südsee-Camp reisen wir ja jedes Jahr an, egal was kommt. Und auch wenn uns das VW Bus Treffen Wietzendorf fehlte, so war das Wochenende kaum schlechter als die Jahre davor. Viele Fahrer hatten auch so den Platz angesteuert und liessen es sich coronakonform zusammen auch ohne Dachorganisation gutgehen. Ich bin gespannt wie mit den profesionell geplanten Veranstaltungen in 2021 weitergehen wird.  Geplant haben wir schon ein paar Trips. Die Mystic-Tour steht ja schon seit Jahren auf dem Programm und soll dann im Frühjahr so es denn möglich ist auch wirklich umgesetzt werden. Persönlich setze ich sehr auf das Maikäfertreffen, denn mehr Inspirationen als dort kann man denke ich als Fan der Szene und Autor nirgends bekommen. Wir können leider nur abwarten, aber die kleinen Touren kann man uns zum Glück ja kaum nehmen. Nennt es nach dem Strohhalm greifen, ich nenne es einen großen Schluck aus dem Wunschglas nehmen. In diesem Sinne, kommt gut und vor allem gesund ins neue Jahr; lasst Euch den Entdeckergeist nicht nehmen und fahrt vor alllem immer schön sinnig.

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