Home » Aus dem Blickwinkel » Frei sein auf nur 1140 Kilometer – Das Jahr 2018

Vieles neu und doch bloss ein Anfang? – Für nächstes Jahr sollte es reichen…

Dieses Jahr stand ganz klar im Zeichen der Instandsetzung von Bruno. Neben der Restaurierung der linken Flanke (Schweißarbeiten, Lackierung, Scheibenfolierung, Scheibendichtungen), wurde bis zum Saisonende Anlasser, Luftfilter, Kraftstoffilter, Ölfilter, Turoblader inkl

usive der Ölleitungen, Zylinderkopf, Kolben, Einspritzpumpe, Thermoschalter Zusatzwasserpumpe, Glühkerzen, Zahnriemen, Riemenscheibe und Endschalldämpfer erneuert. Ein Rundum-Paket, dass hoffentlich erstmal für Ruhe bei mir im Kopf, auf unseren Fahrten als auch im Geldbeutel sorgt.
Und dennoch war Zeit für ein paar kleine Abenteuer an neuen und alten Orten. Die „Bergwiese Thüringen“ am Pfad der Pilger war unser erstes romantisches Ziel uns sehr erholsam. Das Bullitreffen in Oberweser kann man einfach nur empfehlen. Hier war Party angesagt und für Bine im achten Monat der Schwangerschaft auch so langsam das Limit erreicht, was das „Liegen“ im Bus anbelangt. An den Aufenthalt im Campingpark Humboldtsee mit den Kindern erninnere ich mich voller Entzückung. Dieser Ort ist einfach phantastisch für einen Familienurlaub inmitten der Natur. Voller Erinnerungen aber diesmal ohne das Heil Petris erwischten wir das wohl wettertechnisch schlechteste Wochenende in diesem Jahrhundertsommer beim jährlichen Stop an Oder und Hoher Hagen. Schön war es allemal. Der „Jour fixe“ zu sechst im Südsee-Camp Wietzendorf ist immer Balsam für meine Vater-Mann-Sohn-Seele. Ein jähes Ende als Liegenbleiber und die einhergehende Erkenntnis, dass man sich mit einem alten Auto trotz diverser Neuerun

Momente wie diese darf es in 2019 ruhig mehr geben…

gen nie unverwundbar fühlen sollte, konnten dieses Schutzschild nicht brechen. Sicher war ich mir allerdings, als ich Bine im Mai das Jawort gegeben habe. Diese Frau ist was ganz besonderes und unsere kleine, im August geborene „ida“ steht ihr in nichts nach.
Auch jede Menge neuer Gadgets haben sich am Bulli versammelt. Eine Dachbox bringt mehr Stauraum, ein Solar-Panel von Offgridtec mehr Autarkie und ein Handyhalter mehr Übersicht.
Ein unglaublich aufregendes Jahr mit soviel positiver Veränderung neigt sich dem Ende. Ein Jahr, dass mir auch gezeigt hat, wo mein Zuhause ist und dass ein Leben mit Bus nur Sinn macht wenn man es mit anderen teilen kann. Ein Hoch auf auf all das wunderbare, das da noch kommt!

 

One thought on “Frei sein auf nur 1140 Kilometer – Das Jahr 2018

  1. Ja, das kenne ich gut. Mit so einer permanenten Unruhe, was denn wohl so als nächstes für Zipperlein sorgen mag, ist die schönste Reise doch keine mehr. Und selbst danach dauert es ´ne Weile, bis man sich das nötige Urvertrauen wieder „zusammengefahren“ hat. Aber Bulli, oder die Oldtimerei als solches, ist ja immer was Ganzheitliches. Fahren, Reisen, Pflegen & Schrauben…bist du nicht alleine mit… 😉

    Komm(t) gut durch die passive Zeit!
    LG,
    Dirk

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