Freier mit Dreier

Per Bulli durchs Leben

Nie so ganz ohne…

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Weihnachten rückt näher und somit erhöht sich auch die Taktung in Sachen Basteleien. Während die Kinder eher mit Lebkuchenhaus und Sockenschneemännern beschäftigt sind, liefert mir Bine eine echte Steilvorlage nach meinem Geschmack. Wenn der eigene Bulli schon nicht durch weisse Winterwelten touren darf, dann stellen wir uns das eben im Miniaturformat nach. Modelle zur Auswahl existieren genug, ein kleines Gewächshaus als Ort des Szenarios, ein paar kleine Deko-Tannen, Kunstschnee sowie eine Straßenlaterne aus dem Nippes-Discounter sind die Zutaten für das romantische Diorama. Nun kann ich jeden Abend mit einem Blick durch die Scheiben träumen wie es wäre wenn…

Weihnachten 2016: Bulli-Geschenke für Fans und Fahrer des Kultautos

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Na klar, Weihnachten gibt`s auch dieses Jahr! Und da gut Geschenk weise überlegt sein will, habe ich hier ein paar Tipps für Euch in Sachen bullige Weihnachten. Der ultimative Weihnachtspullover muss schon sein.

Während ich letztes Jahr mir den offiziellen Metallica Überwurf aus kostengründen gespart habe ist in diesem Jahr einer mit festlichem Backsteinmotiv bestellt.

https://www.seedshirt.de/xmas-vgkt3

Wer sein Zimmer verschönern möchte und den sehnsüchtigen Gang in die Garage auf ein gesundes Maß herunterschrauben möchte der sollte sich zeitig diesen T1-Wandschmuck aus den USA ordern. Fuckin great!

http://coolvwstuff.com/products/vw-bus-wall-decor-with-lights

Lichterketten gehen immer. Hier ein niedliches Modell mit T1-Lämpchen, das bestimmt auch auf dem nächsten Treffen die Nacht erhellen wird.

https://laufkaeferlauf.pswebshop.com/nettes-fuer-busse/113-lichterkette-bulli.html?search_query=lichterkette+bulli&results=2

Also dann, viel Spaß beim Shoppen und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Der Weg zur Winterruhe

Ein jährlicher Gang, der immer ein wenig schwer fällt nach dem Erlebten. Der Bulli wird ins Winterquartier gebracht. Ein Halbschlaf dessen Ende im Frühling des Folgejahres sehnlichst erwartet wird. Dies ist ein kleiner Film zu dieser alljährlichen Prozedur.

Der Weg zur Winterruhe from Freier mit Dreier on Vimeo.

Drei Nächte unter 1000 Kult-Transportern – Das VW Bustreffen im Südsee-Camp 2016

Na klar, es ist wie ein Heimspiel, eine Rückkehr in die Heimat, der Eingang ins Walhalla – das Treffen in Wietzendorf ist jedes Jahr das uneingeschränkte Saisonhighlight für alle Bullifans. Auch wir, die mittlerweile das siebte Mal zum Treffen in die Lüneburger Heide fahren sind Feuer und Flamme für dieses Happening.

Wietzendorf wir kommen!

Wietzendorf wir kommen!

Es ist Donnerstag und vor der Kür kommt ja bekanntlich erst die Pflicht. Bei uns heisst diese “Schule” und wird bravorös vom Nachwuchs mit einer unbändigen Vorfreude auf das was in den nächsten Tagen kommt gemeistert. Wir landen wegen dem Nachmittagsunterricht zwar erst gegen 15:45 Uhr auf der Autobahn, sind aber dennoch alles andere als demotiviert was das Wochenende anbelangt. Gepäcktechnisch diesmal weniger als sonst, da unsere Familie sich wie jedes Jahr in einem Schwedenhäuschen direkt neben der Veranstaltungsmeile des Bustreffens eingemietet hat. Ich denke man kann es ruhig Bequemlichkeit nennen – es ist auf jeden Fall sehr angenehm auch mal in einem ordentlich beheizten Haus mit

Anstatt Bulli und Zelt: Schwedenhaus

Anstatt Bulli und Zelt: Schwedenhaus

anständigem Bad und weichen Betten zu schlafen, insbesondere wenn man die Oma mit eingeplant hat. Dennoch, dass Feeling dieser Zusammenkunft packt uns in dem Moment als wir die Abfahrt Wietzendorf nach 200 Kilometern angenehmer Bullifahrt passieren. Eine Ehrenrunde durch die Pilzwiese – ein beliebter Campingabschnitt des Treffens – und die herzliche Begrüssung von

Ein Wiedersehen zum letzten gemeinsamen Treffen des Jahres

Ein Wiedersehen zum letzten gemeinsamen Treffen des Jahres

Kumpel Patty stimmen glücklich. Das Eintreffen von Kevin und Anne – einem ebenfalls bullienthusiatischen Paar und uns bestens bekannt von vergangenen Treffen, sowie die Sichtung von vielen bekannten Profilen hat schon etwas familiäres. Unsere Mägen bestimmen jedoch den weiteren Ablauf mit und geben Anweisung das Haus zu beziehen und frische Nudeln mit geriebenem Parmesan zu geniessen. Ein Leibgericht der Kinder und immer zu besonderen Anlässen auf den Tisch gebracht – Das nennt man Ankommen! Viel geht nicht mehr an diesem ersten Tag im Paradies.

Das Badeparadies im Südsee-Camp

Das Badeparadies im Südsee-Camp

Noch eine Erkundungsrunde mit den Klappfahrrädern und einem Schlummertrunk mit der Bullifamilie, dann heisst es Kraft sammeln für die actionreichen Tage, die da vor uns liegen.

Natürlich gibt es sowas wie feste Rituale nach sieben Jahren Südsee-Camp. Ein ausgiebiges und ruhiges Frühstück gehört natürlich ebenso dazu wie der anschliessende Freitagsbesuch im campeigenen Badeparadies. Das ist es was diese Tage zu ganz besonderen Tagen macht. Jeder kommt bei diesem prallen Angebot an

Spareribs im Bootsmann: Nichts für Anfänger!

Spareribs im Bootsmann: Nichts für Anfänger!

Möglichkeiten voll auf seine Kosten. So langsam füllen sich die Reihen mit vierrädrigen Kultgefährten. Mein Herz füllt sich als Vater, Partner und Bullifan mit einem Schwall an Zufriedenheit. Alles an einem Ort was ich liebe.
Wir sichten Jens aus Goslar, Michael aus Witzenhausen und die Bulliteufel aus Holzminden. Auch die Händler und Privatverticker legen langsam ihre Ware aus. Dieses Jahr scheint Upcycling der Trend zu sein. Brennkörbe aus Gasflaschen und Möbel aus ausrangierten Gegenständen sind schon cooles und einzigartiges Zubehör für die Schrauberhalle. Apropos Rituale: Freitag heisst Spareribs-Essen im Bootsmann.

Dorfliche Abendstimmung

Dörfliche Abendstimmung

Das Restaurant am Marktplatz des Schwedendorfes bietet diese nordamerikanische Köstlichkeit als All-You-Can-Eat-Variante zum Auftakt der arbeitsfreien

Tage und ist fester Programmpunkt während unseres Besuchs. Vom Rest der Bullifahrer ein wenig kritsich beäugt lassen wir uns ausnahmsweise mal begrillen und geniessen jeden Bissen rund um den saftigen Rippenknochen. Man muss nur wissen, wann man aufhören muss um nicht vom satt- zum unwohlsein zu wechseln. Aber wie gesagt, wir sind da alte Hasen…
Zurück am Haus gesellen sich Patty, Anne und Kevin zu uns. Witziges, kurioses und fachgerechtes wird ausgetauscht und verschwindet dann irgendwann im 5.0er Nebel. Fester Schlaf garantiert!

Immer wieder einladend so eine T3-Theke

Immer wieder einladend so eine T3-Theke

Der Samstag startet wie der Vortag. Schliesslich befinden wir uns ja auch im Urlaub. Heute startet eigentlich das Hauptgetümmel in und um die VW-Busse. Überall herrscht reges Treiben, man tauscht sich aus, kauft sich was ab, besiegelt Freundschaften und plant gemeinsame Aktionen. Diese Szene hat wirklich klasse! Anfeindungen oder Neider sind hier äußerst selten und ja, es ist wie ich eingangs schon erwähnt habe irgendwie alles eine grosse Familie. Während die Kinder die zahlreichen Spielplätze betoben geniessen Bine und ich die individuellen Arrangements innerhalb der Fahrzeugreihen. Hier werden die liebevoll restaurierten oder getuneten Bullis mit Licht und viel Drumherum kunstvoll in Szene gesetzt. Schon Wahnsinn, was sich diese Marken-Jünger Jahr für Jahr wieder ausdenken um aus der Menge heraus zu stechen.

Kannste knicken: Leuchstäbe

Kannste knicken: Leuchstäbe

Am Abend versammelt sich die Szene im Festzelt zur grossen Abschlussparty. Man hat das Gefühl der ganze Platz schreit vor Glückseligkeit. Wir schmücken derweil unser Haus mit Leuchtstäben und grillen entspannt auf unserer Terasse. So lassen wir auch dieses Jahr langsam den Samstag zurück. Ich herze zur Bettruhe innig die Kinder und schlafe mit meiner geliebten Bine im Arm selig aber auch ein wenig wehmütig – wenn  man das Tempo betrachtet in dem die schönste Zeit des Jahres an uns wieder einmal vorbeigezogen ist – ein. Aber wie heisst es: Immer nach Vorne schauen! 2017 ist schon gebucht!

Ein Wochenende unter Sternen – Mit dem Bulli auf dem Campingplatz Dransfeld

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Das Gute liegt ja meist so Nah – So heisst es zumindest im Volksmund. Mit dieser Weisheit im Gepäck reisen wir bei optimalem Wetter und sagenhafter Vorhersage für ein Wochenende zum Campingplatz Am Hohen Hagen nach Dransfeld.

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Hinein ins kühle Nass!

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Das Grillgut wird sehnlichst erwartet

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Abwasch mal ganz luxuriös

Der 5-Sterne-Platz liegt wunderschön gelegen zu Füßen des westlichen Bramwalds oberhalb der 4.345 Einwohner zählenden Samtgemeinde. Die freundlichen Damen der Rezeption weisen uns einen Platz auf den sogenannten Terassen zu. Eine super Standplatz für unseren Bulli mit hervorragendem Blick ins Tal. Der nullprozentigen Regenwahrscheinlichkeit und dem Dreier-Team geschuldet haben wir bewusst auf unser Vorzelt verzichtet. Der Schweiss fliesst in Strömen vom Nichtstun und die Kinder drängen zu Recht darauf das anliegende Erlebnisbad zu besuchen. Somit wird der Aufbau des Rest-Lagers kurzerhand verschoben und wir geniessen die verbleibende Stunde vor Schliessung des Freibads in wortwörtlich vollen Zügen. Die gepflegte Schwimmanlage bietet alles was man an so einem Tag braucht. Kleinkinder-, Erlebnis-, Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken, Rutsche, Strudel, Blubberbad, Volleyballfeld, Slackline, Piratenkiosk und schattige Plätze um nicht so ganz dem heissen Stern über uns ausgeliefert zu sein. Nach dieser Erfrischung zur Abendstunde knurren der grosse und die kleinen Mägen. Pavillion und Grill sind schnell in Funktion gesetzt. Jetzt heisst es runterkommen und den Sonnenuntergang am Horizont geniessen. Ein schöner Tag neigt sich dem Ende und wir kuscheln uns zu Dritt in unseren fahrenden Backstein.
Klar, daß die Sonne uns am nächsten Morgen nicht lange schlafen lässt. Macht aber auch nichts, denn wir haben viel vor: Plantschen, plantschen, plantschen. Doch vorher muss die Hausarbeit getan werden. Das junge Team kümmert sich um unser Lager, während der ältere Part sich des Abwaschs annimmt. Innerhalb der Sanitäranlagen des Campingplatzes finden sich auch kleine Spülmaschinen, welche innerhalb von 5 Minuten das Geschirr wieder in den Normalzustand versetzten. Camping deluxe und ein weiterer Punkt, neben Sauberkeit und Geräumigkeit, bei dem man merkt, dass man es hier mit einem

Die Temperaturen liefern schnell ein Pizza-Frühstücksbrötchen

Die Temperaturen liefern schnell ein Pizza-Frühstücksbrötchen

hochdekorierten Platz zu tun hat. Die frischgebackenen und knusprigen Brötchen des platzeigenen Mini-Marktes geben die Grundlage für den weiteren Tag. Pflicht erfüllt jetzt das Vergnügen: Ganze sechs Stunden geben wir uns dem wasserspaß hin und kehren ausgehungert zum überhitzen Standplatz zurück. Ein Burger der Meisterklasse in Franks Piraterie stimmt uns mehr als zufrieden – schon wahnsinn wie schnell man sich hier im Urlaubsmodus befindet. Spiel- und Animationsmöglichkiten bietet der Platz in Dransfeld reichlich. Hier gibt es viel zu entdecken und erleben für den Nachwuchs. Zurück am Bulli noch ein paar Runden Mensch-ärgere-Dich-nicht und dann ab auf die Picknickdecke ins Gras. Wir wollen Sternschnuppen zählen am klaren, weitsichtigen Himmel über uns. Und auch wenn wir keine einzige erspäht haben ist

So innig sollte ein Tag enden und auch anfangen

So innig sollte ein Tag enden und auch anfangen

doch ein kleiner Wunsch sofort in Erfüllung gegangen: Wir sind sehr nahe, die Flucht vor dem Alltag ist geglückt und unsere Gemüter ausgeglichen. Das kann eben nur Camping: Freiheitsgenuss ohne viel Aufwand! Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und dem Ruf des Waldkauzes im Ohr endet unser Tag eng aneinandergeschmiegt.
Der Dransfelder Campingplatz ist ein Muss für Camper und solche die es einmal ausprobieren wollen. Hier wird mit Herzblut für die Gäste gesorgt. Daumen hoch und höher: Wir kommen so schnell als möglich wieder!

Mit dem Bulli auf 600 Meter über n.N.: Eine Nacht am Harzer Wasserregal

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Das gehört zu einem der vielen Vorteile wenn man stolzer Besitzer eines Bullis ist: Spontan ins Wochenende starten und den Alltag hinter sich lassen. Ohne grossen Plan einfach los. So mag ich das am und mit meiner Liebsten!

Romantischer Abendblick

Teichhopping mit dem Drahtesel

Wir knobeln gedanklich vor der Abfahrt noch zwischen Weser und Harz. Als die Würfel fallen heisst es für Bruno die imaginären Steigeisen drauf und los – auf ins das höchste Gebirge Norddeutschlands. meine Gedanken kreisen schnell in Richtung Clausthal-Zellerfeld und das Oberharzer wasserregal. Ein vorindustrielles Wasserwirtschaftssystem des Bergbaus und zu recht ein Unesco Weltkulturerbe. Bruno scheint wenig begeistert und treibt sich Höhenmeter für Höhenmeter im Schneckentempo die Berge hinauf. Für uns kein Problem, da die Landschaft viel zu bieten hat und bei dem Tempo detaillierter inspiziert und genossen werden kann. Der erste Gedanke irgendwo mit Fernblick zu parken ist aufgrund der strengen Auflagen im Naturpark Harz

Viel Holz vor der mobilen Hütte

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Erfrischung im Bergsee

schnell verflogen. Ein Schild mit Zeltsymbol weckt unser Interesse und führt uns zum Campingplatz Prahljust am Pixhaier Teich. Ein Gewässer welches dem oben erwähnten Kulturdenkmal zugehörig ist und sich wundervoll vor uns ausbreitet. Wir parken ein wenig schräg aber mit bester Aussicht auf das Wasser. Ein Moment zum Verharren und Abschalten. Wir sind erstmal raus! Ein kühles Getränk und ein heisses Stück Fleisch vollenden diesen perfekten Abend zu zweit. Romantischer geht kaum auf 600 Meter über Null. Auch am Morgen, als wir die Schiebetür öffnen, ist der Panorama-Blick der beste Beweis, daß wir alles richtig gemacht haben. Ein gemütliches Frühstück auf der Schlafbank, während die Forellen aus dem wasser schnellen und die Schwalben in die Gegenrichtung zischen hat schon was. Die am Heck befindlichen Fahrräder kommen auch zum Einsatz. Schliesslich gilt es auch die anderen Teiche des Systems zu erkunden. Eine herrliche Tour über Dämme, Wälder, Brücken und Bergwiesen stimmt glücklich und frei – eine atembraubende Landschaft, die es öfter zu erforschen und erleben gilt. Leicht verschwitzt verlangt mein Körper nach Abkühlung. Zurück am Basecamp schnell die Badehose an und rein in den Bergsee. Herrlich erfrischend und ein einmaliger Blick aus Forellensicht auf Bruno. Schöner kann so ein Ausflug gar nicht enden. Mit dem Wissen von diesen Stunden sehr lange zu zehren machen wir uns wieder auf und lassen Bruno mal ausnahmsweise bergab rollen. Ein Wochenende zu zweit, dass drigend eine Wiederholung braucht. Gut, daß wir einen Bulli haben…

Von der Baltischen – bis zum Neustädter-See – Ein Sommerurlaub nah am Wasser

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Es ist immer wieder herrlich unseren Bulli Bruno zu bepacken und einige Tage Freizeit vor Augen zu haben. Die Kinder sitzen schon auf der Rückbank, während die Erwachsenen leicht transpirierend das Gepäck stapeln und noch hastig den Hamster füttern. In diesen Sommerferien soll Boltenhagen unser Ziel sein. Das zweitälteste Seeheilbad des Ostens ist die erste Etappe auf einer kleinen 800 km umfassenden Tour durch Mecklenburg-Vorpommern. Bruno soll uns zunächst auf den Weg in eine angemietete Ferienwohnung geleiten.Nachdem am Vortag noch hektisch der festsitzende Bremssattel ausgetauscht wurde befinden wir uns zeitig gegen 09:00 auf der

Autobahnromantik

Autobahnromantik

Autobahn inmitten der schier unendlichen A7-Karawane. Und dennoch: der Verkehr fliesst ohne zu stoppen, während Bruno zuverlässig bei 90 km/h Durchsnittsgeschwindigkeit seine Pflicht erfüllt. Ein kleiner Zwischenstop bei Freunden in Hamburg verschafft uns allen eine wohlverdiente Pause und ein leckeres Stück “Nachträglich-zu-Vikis-Geburtstag-Apfelkuchen”. Frisch gestärkt und der Autobahn-Trombose nochmal entronnen nehmen wir den Rest der Strecke in Angriff. Dann endlich gegen 17:00 Uhr rollen wir in Boltenhagen ein und erblicken das sehnlichst vermisste Meer. Nur ein Blick lässt die Akkus wieder durchladen und unsere Pläne für die bevorstehende Woche sind im Nu geschmiedet: Bei Sonne zum Strand, bei Regen nach Alternativen suchen! Über diese geniale Idee freuend,

Runterkommen: Strandspaziergang an der Ostsee

Runterkommen: Strandspaziergang an der Ostsee

beziehen wir unsere komfortabel ausgesatttete Wohnung. Bruno lassen wir wachend vor der Haustür stehen und vergnügen uns wie geplant, bei Meer, Strand, Fahrradfahren und Nichtstun. Hervorzuheben wären noch unsere lukullischen Aktivitäten, die sich durch italienische Kost und lokale Fischspezialitäten vor dem Spiegel zusehends wiederfinden. Ein Ausflug in das benachbarte Wismar verschafft dann zum Ausgleich

Wismar: Bruno auf geschichtsträchtigem Pflaster

Wismar: Bruno auf geschichtsträchtigem Pflaster

unserem motorisierten Gefährten einen wunderbaren Roadtrip entlang der Nordwestmecklenburger Küste. Eine Hansestadt, deren Besuch wirklich lohnt. Urige Gassen, holpriges Straßenpflaster, die Geschichte als Drehort von Nosferatu, die Tittentasterstraße, ein sehenswerter Hafen und exquisite Lokalitäten machen den Charme dieser ehemalig schwedischen Stadt aus.
Nach sieben erholsamen Tagen begeben wir uns in Richtung zweite Sation unserer Reise. Nun heisst es Brunos Artgenossen besuchen auf dem VW Bustreffen in Neustadt-Glewe. Bei unserer Abfahrt signalisiert uns ein Junge mit dem Victory-Zeichen seine Verbundenheit mit unserer Leidenschaft. Schön, wenn die Jugend weiss was gut war und gut ist!

Busfahrer unter sich

Busfahrer unter sich

Lockere 115 Kilometer Fahrt liegen vor uns. Bei bestem Wetter geht unsere Tour weiter an niedrigen, roten Backsteinhäusern, goldgelben Kornfeldern und meterhohen wasser-Fontänen der Feldbewässerung vorbei. Eine äußerst genussvolle Fahrt und ein perfekter Zieleinlauf pünktlich zur Verabredung mit Kumpel Patty, der bereits mit seinem weissen T3 California auf uns wartet. Neben ihm stehen Anne, Kevin und ihr bauner Joker. Eine tolle Truppe, die sich so schon auf dem Bad Harzburger Treffen formiert hat. Uns fällt augenscheinlich auf, dass der Platz im Gegensatz zum Vorjahr schon gut gefüllt ist. Eine Verdopplung der Teilnehmerzahl heisst es dann am Ende auch von den veranstaltern. Eine freudige Tatsache, da mehr zu entdecken, aber eher ungünstig im Hinblick auf die Anzahl der sanitären Anlagen für die männlichen Besucher. Egal, wir wollen ja auch nicht auf die Schüssel, sondern das sonnige Wochenende unter Freunden, schönen Autos uns einzigartiger Seeidylle geniessen. So ist es dann auch – die Kinder spielen Federball, die Erwachsenen kümmern sich um die Grund- und Eigenversorgung, und der Platz füllt sich weiter mit Bullis aller Baujahre und Couleur. Gegenüber von uns parkt ein älterer Skoda mit der Aufschrift “Wenn ich gross bin möchte ich ein Bulli werden!”. Das Auto gehört Azubi Kevin, der sich mit seiner Freundin Transporter der ersten Generation anschauen möchte und ein solches Modell zu seinem Wunschauto auserkoren hat. Ein sportlicher Gedanke! Viel Erfolg Kevin, lebe deine Traum! Ein paar Regenschauer gegen Abend können uns nichts anhaben. Bruno und unser Vorzelt bieten genügend Platz. Ein

Früh übt sich!

Früh übt sich!

paar Würstchen und Bier später hören wir Pattys schon kultigen Worte “Nu aber ab in Bett rein!”, denen wir ohne zu zögern folgern.

Der Samstag – für mich ja sowieso der schönste Tag der Woche – beginnt warm. Die Sonne brät uns im Backstein-Bräter Bruno gar und zwingt zum Aufstehen. Während wir Marmeladen-Gläser und Cervelat-Wurst jonglieren reihen sich viele der Nachbarn schon in die Schlange zum Bulli-Korso ein. Von uns aufgrund von Trägheit einfach ignoriert. Sattdessen gehen wir zum Kinderschminken und planschen ausgiebeig im Neustädter-See. Klasse, was die Veranstalter hier alles bieten. Kinderanimation, DJ, Live-Band, Händlermeile, , Fotoshooting, Strandbar und der “weisse Riese” aus Berlin bieten genügend Unterhaltungsstoff für diesen sonnigen Tag. Samstag lässt der Bullifahrer es krachen. Musibeschallung, Feuerwerk, Grillnebelschwaden, Trinksprüche und Gitarrenmusik bestimmen das abendliche Bild des Campingplatzes. Zu uns gesellen sich noch Johanna, Chris und Sohn Emil. Eine ebenfalls bullireisende Familie aus Hamburg, die unseren nächtlichen, bunten Stuhlkreis prima ergänzt.

Bühne am Seeufer

Bühne am Seeufer

Während die letzten Zugaben der Band von der Seebühne zu uns hallen, fassen die Kinder den Entschluss gleich nach dem Frühstück am nächsten Morgen noch einmal schwimmen zu gehen. Wunsch gleich Befehl schmeissen wir uns am frühen Sonntag in das 18 Grad warme Gewässer und die Kiddies in die darauf treibenden Zorb-Bälle. Ein schöner Abschluss eines großartigen Treffens.

Mit dem Abschied vom Barracuda-Beach geht auch unser Urlaub zu Ende. Wundervolle, unvergessliche Tage mit meiner geliebten Familie – jederzeit wieder. Nur noch schnell mit Bruno über die Elbe, durch das Wendland über Braunschweig zurück nach Hause. Zum Glück kann uns die Erinnerungen noch keiner nehmen…Prost!

Volt für alle Fälle

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Fast 3 Monate sind vergangen als mich die Idee zu einer Stromverteilerbox ereilt hat. Ein wenig Anlesen der Materie Strom und das Zusammensuchen der Materialien später hat das Ding tatsächlich und funktionierend das Licht der Welt entdeckt. Nun heisst es USB, 12 V und 240 V – alles an einem Platz! Ordnung ist das A und O beim Camping und mobile Endgeräte, Wasserkocher sowie Kühlboxen wollen mit Energie versorgt werden. Nun fehlen nur noch kleine Gepäcknetze am Seitenteil, welche die E-Bucht in Kürze auch ausspucken wird!  Ein Mehrfachstecker-Unikat für Bruno. Auf geht es zum Testen nach Dransfeld…

Ein echter Transporter eben – Mit Bulli zum Flohmarkt

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Punkt 07:00 Uhr befahren wir das Flohmarkt-Gelände am Kaufpark Göttingen. Unser Bulli und die “Minna” (Golf Variant) meiner Bine sind randvoll bepackt.

Dre Bulli als Schattenspender und Anlaufstelle

Der Bulli als schattenspendende Wohnküche

Eine wahre Hitze- und Verhandlungsschlacht, sowie eine ganz neue Erfahrung für mich! Aber auch hier heisst es Ausstattung ist alles. Bruno bietet Ruhezone, Essbereich und Gesprächstoff für bulliinteressierte Flohmarktbesucher – ein Multivan kann das eben. Schön wars, heiss wars, und gelohnt hat es sich auch…ein echter acht Stunden Arbeitstag und ein Familienevent, welches in Erinnerung bleibt.

Bericht und Bilder vom 7. Oberweserbullitreffen auf vw-bulli.de

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Das Portal vw-bulli.de hat am 31.05.2016 meinen Erlebnisbericht und die Bilder, welche ich beim Oberweser-Treffen gemacht habe veröffentlicht. Ich freue mich sehr, dass diese Eindrücke nun von noch mehr Bulli-Fans gelesen und gesehen werden. Nächster Halt wäre dann Dransfeld. Auch hier werde ich die Kamera und den Stift stets im Anschlag halten und der Welt da draußen zeigen, wie liebevoll verrückt wir Bullifahrer doch sind.

Hier die Links:

http://www.vw-bulli.de/geschichten/id-7-oberweser-bullitreffen

http://www.vw-bulli.de/geschichten/bericht-vom-7-oberweser-bullitreffen

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